Die diesjährige Herbst-Exkursion des Kunstvereins bot den 20 Teilnehmern die Gelegenheit das Erzgebirge einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Man wandelte auf dem „Purple Path“, einem Skulpturenweg, der im Zuge der „Kulturhauptstadt Chemnitz“-Initiativen entstanden ist.
Höhepunkt war gleich zu Anfang die Licht-Installation des weltbekannten US-Künstlers James Turrell – dem „Bildhauer des Lichts“ – in Ölsnitz/Erzgebirge. Diese findet auf dem historischen Gelände des ehemaligen Kaiserin-Augusta-Schachtes in der „KohleWelt“ dem Bergbaumuseum Ölsnitz statt. In einer geräumigen Halle taucht der Besucher in den farblich wechselnden Lichtnebel ein und wird Teil des Kunstwerks! In dieser schattenlosen Umgebung löst sich das Gefühl von Zeit und Raum auf – still, intensiv, unvergesslich.
Zweite Station war der Kurpark von Aue-Bad Schlema. Hier konnte man die beeindruckende, gewaltige Bronzeskulptur von Tony Cragg bestaunen, bevor der Besuch der historischen Altstädte von Schwarzenberg / Erzgebirge und Schneeberg / Erzgebirge mit ihren sehenswerten Kirchen, der Burg und bemerkenswerten Gebäuden , sowie weiteren modernen Skulpturen anstand. Besonders eindrucksvoll der Cranach-Altar und das Werk „Coin Stack“ von Sean Scully in Schneeberg.
Das Aufwärmen in einer verlockenden Konditorei setzte den genüsslichen Schlusspunkt.



