Programm 2018

1. Halbjahr
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Sonntag, 04. Februar, 11 Uhr
Ausstellung // Galerie Goller
mit Arbeiten von Florian Miedl, Selb
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Sonntag, 04.März, 19 Uhr
Ausstellung mit Bildern // Rosenthal-Theater Selb, Cäsar W. Radetzky, München und Berlin
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Sonntag, 18. März, 11 Uhr
Vortrag // Galerie Goller
„Über den Tellerrand“: Jan Šicha, Praha und Brod nad Tichou, CŘ

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Sonntag, 06. Mai, 11 Uhr
Eröffnung der Ausstellung // Galerie Goller
Milan Maur, Plzeň, ČR

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Eröffnung der Ausstellung
mit Arbeiten von Florian Miedl, Selb

Sonntag, 04. Februar, 11 Uhr
Galerie Goller, Selb, Ringstr. 52 (Nähe Krankenhaus)

Gelernt hat Miedl das Fotografenhandwerk freilich – aber nicht in einer Ausbildung, sondern autodidakt. Als Quereinsteiger hat er sich das nötige Knowhow selbst beigebracht, um seine spezifische Sicht auf die Welt in Bildern festhalten zu können. Den Lesern der „Frankenpost“ liefert er laufend sehr gute Beispiele, ausgesprochene Hingucker. Seit 2009 ist er als Fotograf selbständig. Ihm ist es seit jeher wichtig, einen hohen künstlerischen Anspruch nicht nur an sich selber zu stellen, sondern auch zu erfüllen. Und das gelingt ihm bestens.

Die Ausstellung dauert bis 15.04.2018 und ist jederzeit nach telefonischer Anmeldung (09287/4347) zu besichtigen.

Eröffnung der Ausstellung mit Bildern von Cäsar W. Radetzky, München und Berlin

Sonntag, 04.März, 19 Uhr
Rosenthal-Theater, Selb

Der Name hält, was er verspricht. Der Künstler ist tatsächlich mit dem – nicht zuletzt durch eine Marsch-Komposition von Johann Strauß – berühmt gewordenen österreichischen Feldmarschall verwandt. Er wurde 1939 geboren und ist dessen Ur-Ur-Ur-Urenkel, hat aber von ihm gar nichts Militärisches geerbt. An den Akademien München, Florenz und Salzburg (Sommerakademie) studierte er Malerei. Frühzeitig wandte er sich dem abstrakten, figurativen Expressionismus zu. Seine dynamischen Bilder strotzen förmlich vor Kraft. Ein Rezensent äußert über ihn: „Mit vehementen Pinselhieben gibt die farbintensive Malerei Radetzkys der Natur und den Geschöpfen sinnlich nacherlebbare Gestalt.“

Die Ausstellung im Rosenthal-Theater Selb dauert bis 31.03.2018 und ist Donnerstag von 16 bis 18 Uhr, Samstag 10-14 Uhr und Sonntag 10-12 Uhr geöffnet (an Feiertagen geschlossen), Gruppen auf Anmeldung.

„Über den Tellerrand“

Sonntag, 18. März, 11 Uhr
Galerie Goller, Selb, Ringstr. 52 (Nähe Krankenhaus)

„Über den Tellerrand“, unter diesem Titel veranstaltet der Kunstverein zusammen mit der Volkshochschule Selb in lockerer Folge eine Vortragsreihe. Die Referenten/innen sollen aufgrund ihrer Berufs- und Lebenserfahrung den Zuhörern/innen den Blick erweitern helfen. Der weite Themenkreis „Kultur“ – mit einem möglichen Schwerpunkt „Bildende Kunst“ – soll aus der Sicht des/der jeweiligen Redners/in in Analysen und Prognosen, in Einblicken und Ausblicken, im Ist und in der Vision, auf einzelne Teilgebiete bezogen oder auch global, aufgearbeitet werden. Jedes Referat mit der sich anschließenden Diskussion wird ein Mosaikstein sein für das Gesamtbild, das sich im Laufe der Zeit im Bewusstsein der Zuhörer/innen bilden wird.

Referent des neununddreißigsten Vortrags ist Jan Šicha, Praha und Brod nad Tichou, CŘ.

Er wurde 1967 in Ústí nad Labem geboren und arbeitet als Historiker, Journalist und Kulturmanager. Während der Samtenen Revolution 1989 war er Studentenführer. Für die Tschechische Republik arbeitete er u. a. in der Kulturabteilung der Botschaft in Bonn und als Gründungsdirektor des Tschechischen Zentrums in München. Dem letzten Premierminister Sobotka diente Šicha als Berater. Bei unserem deutsch-tschechischen Kunstprojekt „Verknüpfungen“ 2010 nahm er am Gesprächsforum „Lebensbegleitendes Lernen“ auf dem Podium teil.

Eintritt 5,00 Euro, Kunstvereinsmitglieder 3,50 Euro, Schüler und Studenten frei.

Eröffnung der Ausstellung mit Arbeiten von Milan Maur, Plzeň, ČR

Sonntag, 06. Mai, 11 Uhr
Galerie Goller, Selb, Ringstr. 52 (Nähe Krankenhaus)

Milan Maur wurde 1950 in Plzeň geboren, lebt und arbeitet noch dort. Er ist Autodidakt, was bei dem Niveau seines Tuns sehr erstaunt. In den 80er Jahren war er sogar Assistent von Martin Salcman für Kunst an der Pädagogischen Fakultät in Prag. Er bezeichnet sich selber nicht als einen philosophischen, sondern einen visuellen Künstler. Das heißt, die Wahrnehmung mit den Sinnen, speziell den Augen, ist für ihn dominant. Darauf baute er bisher sein gesamtes schöpferisches Werk auf. Aber dennoch schaltet er seinen Kopf nicht vollständig aus. Das Denken führt bei ihm zu konzeptionellen Äußerungen und Reaktionen mit dem Ergebnis, dass er einer der führenden Repräsentanten der konzeptionellen Kunst mit der Ausrichtung auf Themen der Natur wurde.

Die Ausstellung dauert bis 15.07.2018 und ist jederzeit nach telefonischer Anmeldung (09287/4347) zu besichtigen.

Programm 2018

1. Halbjahr